Kim Jong-un enttarnt!

Die Welt hält den Atem an. Kim Jong-un, der sympathische Stänkerfritze aus Nordkorea, gleich rechts neben dem Reich der Mitte, wurde enttarnt! Viele ahnen schon lange, dass Kim Jong-un selbst eigentlich eher in eine Behindertenwerkstatt als in einen Führerbunker gehört. Doch jetzt ist es amtlich. Kim Jong-un ist nicht mehr als eine Illusion.

Dem britischen Geheimdienst gelang es offenbar, ihn auf dem Klo zu überführen. Während einer schmerzhaften Verstopfung offenbarte er sein wahres Gesicht. Es stellte sich heraus, dass Egon Krenz, der Wahlsohn des einstigen Herrschers aller Universen, Erich Honecker, sich seid Jahren im entferntesten Osten unter Verwendung eines Avatars austobt. Unsere Redaktion konnte ein Exklusivinterview mit ihm organisieren. Erfahren sie alles über die Hintergründe. Wie? Warum? Was genau? Wir trugen mehr als genug Antworten auf zusammenhangslose Fragen in absolut willkürlicher Reihenfolge für sie zusammen.

-Hallo Herr Krenz!?

Guten Abend!

-Was unsere Leser wohl am brennendsten interessiert, ist die Frage nach dem Warum! Warum verließen sie ihre Heimat, um in Nordkorea den Erich zu spielen?

Wie Warum? Ist das nicht offensichtlich? Die verkackten Kapitalisten wollen, dass man arbeitet! Was für eine Erniedrigung für einen wahren Kommunisten! Da musste ich einfach weg, mal was anderes machen. Ich wollte ja immer mit Menschen arbeiten. Und Chef sein, will ich natürlich auch. So das komplette Programm. Terrorismus, Gewalt,  Prostatamassage. Das bekam ich bei Helmut Kohl nur im Fernsehen.

-Wo wir grade beim Thema sind. Was ist für sie der Unterschied zwischen Demokratie und Kommunismus?

Nun ja, der Kommunismus ist eine Art Steigerung der Demokratie! Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit recht hat. Kommunismus bedeutet nur, dass alle die gleiche Meinung haben. So hat auch hier die Mehrheit recht.

In der Praxis bedeutet das, bei uns in Nordkorea bin ich die Mehrheit, und der Rest eben nicht. Versinnbildlicht kann man sich das als eine Waage vorstellen. In der Demokratie wiegt die Stimme der Mehrheit mehr. In unserem Kommunismus ist das im Grunde auch so, nur dass ich eben den dicksten Schinken habe, und wer mir blöd kommt, wird einfach abgeknallt. Dadurch stellt sich eine gewisse Meinungsgleichheit ein. Die Mehrheit ist dann also meiner Meinung, was, wie ich finde, äußerst demokratisch ist. Dadurch, und natürlich auch durch die sie umgebene Mauer stellt sich eine gewisse Vaterlandsverbundenheit ein. Und genau diese Verbundenheit macht für mich den Kommunismus aus.

-Wie kritisch sehen sie die Ahnungslosigkeit ihres Volkes?

Da ist nichts kritisch! Alles was ich weiß, schreibe ich in eine wöchentlich erscheinende Zeitung. Meistens versuche ich mich kurz zu fassen, aber es kam schon vor, dass so viele Wörter gedruckt wurden, dass es für zwei Tage kein Klopapier gab. Große Worte gehen auch meinem Volk nicht am Arsch vorbei.

-Wie genau gelang es ihnen, Nordkorea an sich zu reißen?

Es bedarf einzig eines Hammers und einer Sichel. Man muss nur dafür sorgen, dass man den Größten hat. Mit dem Hammer baute ich eine Mauer und mit der Sichel verschaffte ich mir Respekt.

Auf die Frage nach dem Verbleib seiner Werkzeuge verwies er mit einem fragenden Blick auf den Reißverschluss seiner Hose. „Ich kann ihn rausholen!“, sagte er, doch wir lehnten dankend ab. Uns wurde langsam klar, Kommunismus spielt sich viel unter der Gürtellinie ab, aber es scheint ein Erfolgsmodell zu sein.

-Wie kamen sie auf den Avatar Kim Jong-un?

Kim Jong-un ist ja nicht mein erster Avatar. Ich hatte schon einige, doch er ist mir ein bisschen der liebste. Ich wollte mal etwas anderes probieren. Etwas, das noch nie da war. In den ersten Stunden dachte ich an eine Mischung aus Erich Honecker und Michael Jackson. Sozusagen ein durch zu viel Haue kindgebliebener Erich Honecker. Ich stelle mir immer die Frage: „Was würde Erich tun, wenn er acht wär?“

-Hatten sie schon Ideen für einen neuen Avatar?

Ja die hatte ich! Mir geht der Gedanke eines Till Schweiger / Ursula von der Leyen Hybriden nicht aus dem Kopf. So in Richtung Boris Jelzin nur ganz ohne Humor, dafür noch betrunkener und noch inkompetenter.

-Was haben sie jetzt vor, da sie enttarnt wurden?

Ich glaube, ich werde den Genossen Gysi fragen, ob ich nicht doch noch bei seinen Linken mitmachen kann. Ich hörte, die suchen noch einen Kanzlerkandidaten mit dem nötigen Ausdruck. Damit meine ich natürlich Massenvernichtungswaffen und so Zeug. Genosse Gysi verfügt zwar über äußerst verheerende Darmwinde, jedoch fehlt ihm der für den erfolgreichen Wahlkampf notwendige Schinken in der Hose. Meiner zum Beispiel sorgt für eine starke Meinung, und fügt dem Feind erheblichen Schaden zu. Es fehlt ihm außerdem offensichtlich der Style und das Geld.  

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