Erkenntnisse und Vorsätze

Die meisten von Euch wissen es schon. Ein neues Jahr hat begonnen. Daher hier ein kurzer Auszug meiner unermesslichen Weisheit. (Warum genau nochmal?)

Ich weiß, die meisten sind fünfzehn Tage danach mit dem ganzen Neujahrsmist schon durch. Ich jedoch war gefesselt vom weltpolitischen Geschehen und jeder menge Pornos. Wie auch immer …

Erkenntnisse 2015:

  • Toiletten putzt man ausschließlich mit Flaisch.
  • Sperma lagert man am besten bei 36°C.
  • Karl Ranseier ist tot.
  • Offenbar stehen die meisten Frauen auf Bukkake.
  • Arbeit ist scheiße, dabei zeichnete sich das schon 2014 ab.
  • Kaiserschnittvideos sind gar nicht mal so spannend.
  • Til Schweiger hat sehr viel Ahnung von Kunst.
  • Krieg ist für alle da.
  • Ohne nichts sagende, zusammenhangslose Beitragsbilder geht gar nichts. Das habe ich von der FAZ gelernt.
  • Nicht waschen löst keine Probleme.
  • Der Belag auf meiner Zunge eignet sich wirklich nicht als Brotaufstrich.
  • Es gibt deutlich mehr Vorhäute als Leute, die sie tragen.
  • Mett ist tatsächlich gefühlsecht.

 

Und weil es grad so gut passt, erzähl ich Euch auch noch ein bisschen von meinen Vorsätzen für das neue Jahr.

Vorsätze 2016:

  • Ich will mehr Flaisch essen.
  • Ich will meine politischen Unkorrektheit maximieren, und dafür noch mehr zweifelhafte Wörter benutzen.
  • Ich will meinen Hodensack mit Botox entfalten.
  • Ich würde gern endlich mal eine Nutte prellen. (bezahlen und abhauen)
  • Ich werde mich für den Posten des Frauenbeauftragten der Firma, in der ich arbeite, bewerben.
  • Ich werde unabhängig davon noch mehr Hintern gucken. Also, zieht euch warm an!
  • Ich will die Schlauchbootkimme als neuen Trend nach vorne ficken.
  • Ich werde einen Sampler meiner besten Geräusche veröffentlichen.
  • Ich brauche unbedingt so einen Twerkbutt (TM).
  • Ich werde maskiert und mit zwei orangefarbenen Obi Eimern bewaffnet eine Samenbank betreten und schreien: „Zwei mal voll machen!“
  • Ich will mich humortechnisch mehr in Richtung Mike Krüger entwickeln.

 

 

 

Überraschung! Ich wars gar nicht.

Beate hat es uns versprochen. Heute packt sie aus. Also nicht die Möpse. Und auch nicht den Schniedelwutz. Nein, mit der Sprache rückt sie raus.

Und, ich kanns kaum glauben. Sie tat es tatsächlich. Wie angekündigt, steht ihre Aussage im  krassen Widerspruch zu allem, was sie uns bisher glauben ließ. Niemand hätte ahnen können, dass sie die Sache tatsächlich in vollem Umfang aufklärt.

Ich muss ehrlich sagen. Jetzt wo es raus ist, bin ich überhaupt nicht enttäuscht, nachdem ich seit drei Tagen überall lese, dass Beate endlich die ganze Geschichte erzählt. Die Geschichte ist so unglaublich befriedigend!

Ja niemand hätte es gedacht. Die zwei Toten sind Schuld. Beate hat wirklich gar nichts gemacht. Ich hoffe, die arme Frau hört endlich auf zu leiden. Nach 250 Prozesstagen spricht sie über ihre Unschuld. Das gehört belohnt, wie ich finde.  Vielelicht mit einem sauberen Handkantenschlag vor den Kehlkopf. Oder vielleicht ein Tabaskoeinlauf. Oder fünf Minuten allein in einem dunklen Raum zusammen mit Hella von Sinnen.

Vielen Dank Beate. Jetzt, wo ich das alles weiß, find ich dich voll nett und süß und so.

Headless – Schuffle

Es ist gut zu wissen, dass nicht nur unsere Experten an Erkenntnisproblemen leiden. Anscheinend hat auch so manch ein Japanischer Experte seine Expertise streng verfehlt.

Geisterschiffe mit Toten an Bord treiben an Küste

So stand es vor einigen Tagen in der FAZ.  (http://www.faz.net/-gun-8atsw)

In jenem Artikel geht es um mehrere Holzboote, die seit Neuestem öfter an Japans Küsten stranden. Das Besondere an diesen Booten ist, dass man mehrere Leichen in diesen findet. Viele Leichen wurden enthauptet, und es gab offenbar Boote, auf denen man mehr Köpfe als Leichen fand, und sinnvollerweise auch Boote, auf denen man weniger Köpfe als Leichen fand.  Weiterhin wird geschrieben, dass man auf einigen Booten koreanische Schriften fand, und dass Nordkoreaner gern mal in genau solchen Booten vor ihrem kuscheiligen Diktator fliehen.

Soweit so klar. Yoshihiko Yamada, ein Meeresexperte aus Tokio, ist aber anscheinend noch unschlüssig. Seiner Meinung nach sind die Boote nicht sehr gut, und treiben oft ab. Daher könnte es sich auch locker um abgetriebene Fischer handeln.  Naklar, nichts liegt näher, als dass es sich hierbei um abgetriebene, nordkoreanische Fischer handelt. Es ist aber auch ein Leid als nordkoreanischer Fischer. Es geht oft so schnell. Man muss nur einmal kurz nicht aufpassen, und schon ist man aus Versehen von Nordkorea abgetrieben. Jeder Ex – Ossi kennt das Problem. Wenn man beispielsweise in der Ostsee mit einem dieser tollen, roten Strampelboote unterwegs war, musste man höllisch aufpassen, dass man nicht versehentlich in den Westen abtrieb.

Es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass die Fischer offenbar ihre Köpfe nicht bei sich behalten konnten. Na klar, sie waren einfach so aufgeregt, als sie fest stellten, dass sie von ihrem Führer abgetrieben wurden. Sie organisieren sich dann oft Kopflos in kleinen Gruppen auf dem Pazifik und tauschen untereinander Körperteile aus, so wie das Abtreibungsopfer nun mal so tun. Da kann es schon mal vorkommen, dass jemand mehr Kopfe als Polöcher an Board hat.

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„Die Welt stinkt“ – Ticker

Heute: FAZ – Am Arsch!

Ja, es ist tatsächlich so. Ich bin einer der komischen Typen, die ab und zu in die FAZ rein schauen. Das tu ich natürlich online. Ganz der Öko – Aktionist eben. Ich bin der Meinung, dass man Wörter, deren Verfallsdatum schon mit dem Druck im Grunde abgelaufen ist, nicht im großen Stil auf Bäume drucken sollte. Auch wenn diese nicht direkt dafür gefällt werden, ist es doch insgesamt ein unglaublicher, nutzloser Akt, die Dinger in Millionenauflage herzustellen. Das glaube ich zumindest. Es würde mich aber nicht wundern, wenn sich diese Weisheit als nutzloses Halbwissen entpuppt.

Um ehrlich zu sein, fand ich Printmedien im Tapetenformat einfach immer schon etwas unhandlich. Ich kann mir nur Litfaßsäulen als noch unhandlicheres Format vorstellen, wobei die tatsächlich einfacher zu lesen wären.

Ich schweife schon wieder ab. Eigentlich geht es mir darum, dass ich doch eine gewisse Qualität bei der FAZ gewohnt bin. Ich finde es allerdings sehr schade, dass auch dort ab und zu so richtiger Trash veröffentlicht wird. Und über einen solchen Müllfall möchte ich mich an dieser Stelle einmal ergießen.

Wenn man auf die Startseite der FAZ surft, bekommt man, wie bei vielen Online News Anbietern, die aktuellen Meldungen in Form von kleinen Vorschaukacheln zu sehen. In der Regel sieht man die Überschrift, und die ersten ein bis zwei Sätze des Artikels. Der gemeine Ignorant, zu denen ich mich durchaus zähle, liest diese Seite dann folgendermaßen. Er liest den Inhalt aller Vorschaukacheln und entscheidet dadurch, ob die Kachel einen Klick wert ist. Falls er unten angekommen ist, und ihm immernoch langweilig ist, macht er das ggf. ein zweites Mal und klickt sich in dem Fall durch die zweite Wahl.

Im besten Fall sollte es so laufen, dass die Informationen in der Kachel mir so interessant erscheinen, dass ich nach mehr Informationen dürste und dementsprechend den ganzen Artikel lese. Oftmals reicht mir aber die Information aus der Kachel, denn alles kann man sich nicht anlesen, vor allem dann, wenn man auch gern noch Nachrichten aus anderen Häusern lesen will. Die erhaltenen Informationen gleichen dann in etwa denen aus einem handelsüblichen News – Ticker.

Und genau damit scheint die FAZ gern einmal zu spielen. Wohl wissend, dass die Kunden einen Artikel nur dann ganz lesen, wenn sie das Gefühl haben, zu wenig Informationen zu haben, beginnen manche FAZ Artikel mit Aussagen, die sich im Verlauf des Artikels relativieren. Warum? Ich glaube nicht, dass das ausschließlich durch Meinungsbildung motiviert ist. Manchmal sieht es allerdings streng danach aus.

So geschehen zum Beispiel im hier (http://www.faz.net/-gpg-8aggt) verlinkten Artikel von Frau Lisa Nienhaus. In der Vorschau zu sehen war:

Ostdeutsch, männlich, pessimistisch

Die „Alternative für Deutschland“ hat sich nach ihrer Spaltung verändert. Ihr Klientel nähert sich dem einer rechtsradikalen Partei an…

Nun ja, um ehrlich zu sein, selbst als Ossi, der ich nun einmal bin, hätte es mich nicht gewundert, wenn in diesem Artikel zu lesen gewesen wäre, dass die meisten AfD – Wähler depressive Männer ostdeutscher Herkunft sind. Ich war sogar der Meinung, dass ich damit genug Informationen hatte, und den Artikel eben nicht in voller Gänze lesen müsste.

Aus Langeweile und mangelndem Interesse an weiteren weltlichen Geschehen, geschah es dann doch, und ich las den Artikel. Schon wenige Zeilen nach der Einleitung wurden die wichtigsten Adjektive der Vorschau durch ihren Komparativ ausgetauscht. Die Rede war nun plötzlich von  „ostdeutscher“ und  „männlicher“. Kurz darauf kam auch schon der Schock.

Der im Artikel dargestellten sozialen Struktur der AfD kann man entnehmen, dass gerade einmal 28% der AfD nach der aktuellen Studie aus Ostdeutschland kommen. Dazu kommt, dass die Schwankung im Bereich des Geschlechts nur minimal ausfallen. Einzig der Pessimismus ist scheinbar erheblich gestiegen.

Nun wird es allerdings spannend. Wer sich die Statistik genau anguckt, wird schnell feststellen, dass da was ganz und gar nicht hinhaut. Zum einen betragen in der aktuellen Statistik die optimistischen, pessimistischen und neutralen Wirtschaftserwartungen zusammen 110%. Wie funktioniert das?  Und zum anderen wurden in beiden Studien genau 1103 AfD Anhänger befragt. Das sind nicht mal 0.01 % aller AfD Wähler. Wahrscheinlich noch viel weniger. Wie kann man in einer solchen Erhebung Schwankungen von 20% ernst nehmen.

Wenn ich 1000 Menschen auf der Straße frage, ob sie weiblich oder männlich sind, werde ich im einen Jahr vielleicht 400 Frauen zählen und im nächsten vielleicht 500. Das heiß aber nicht, dass innerhalb eines Jahres 10% mehr Frauen in Deutschland leben. Das ist absurd, zumal ich auch einfach nur Frauen fragen könnte, ob sie männlich oder weiblich sind. Heraus käme schockierendes.

Der absolute Hingucker war dann noch, dass die Daten im Rahmen des RTL/Stern Wahltrends erhoben wurden. Was RTL/Stern? Damit will doch kein vernunftbegabter Mensch etwas zu tun haben. Die einen betreiben Sender wie RTL 2 und die anderen veröffentlichen Hitlers Tagebücher.

Ich finde, das ist wirklich ganz übles Bildniveau. Die Hälfte aller FAZ – Leser wird einzig die Vorschau und ihre Scheininformationen auf sich wirken lassen haben. Der Artikel enthält bei näherer Betrachtung wirklich absolut keine brauchbaren Informationen. Er wurde geschrieben, um Buchstaben in möglichst nicht alphabetischer Reihenfolge aneinander zu setzen.

Frau Lisa Nienhaus. Für diesen absolut unsinnigen Artikel und den vielleicht auch unbeabsichtigten, meinungsbildenen Effekt gibt es von mir ein klares „Buh!“.

„Die Welt Stinkt“ – Ticker

Heute: Paris .. oder ist das schon Dysphemismus?

Heute: Fast ohne Satire

So, jetzt mal klar Text. Wie das Titelbild schon vermuten lässt, geht es um Terror! Der Beitrag schwirrt jetzt schon seit vergangenem Montag in meinen Entwürfen rum. Ich denke, jetzt kann ich ihn frei lassen.

Am Freitag den 13.11.2015 sind in Paris eine menge Menschen gestorben, weil ein paar Idioten der Meinung sind, dass das so muss. Generell gilt auch bei mir :

Ganz böses Ding das! Mag ich nicht. Hab ich Mitleid. Und bin ich wütend auf Angehörige des betreffenden Feindbildes.

Dysphemismus

Dann lasst uns doch mal ganz trocken ergründen, was da passiert ist. Mal ganz unabhängig davon, dass Menschen grausam allein mit dem Ziel hingerichtet wurden, Angst und Schrecken zu verbreiten.

Insgesammt starben 132 Personen im Rahmen eines groß angelegten Terroraktes. Was? 132 Person in mehreren Anschlägen? Klingt ja sehr profesionell. Das sind doch Tiere, oder?

Naja, wie man es nimmt, oder? Es waren wahrscheinlich eher Amateure.  Die Terroristen waren selbst nicht viel weniger. Will heißen, an Planung und Ausführung dieser Anschläge waren doch bestimmt sogar mehr als 132 Terroristen beteiligt. Wäre das Ding von einem Militär eines echten Landes durchgeführt worden, hätten wir sicher ein paar mehr Tote zu beklagen.

Jeder Hobby – Schulattentäter schafft mehr. Und da wird maximal über Sinn und Unsinn der Redneck Flagge diskutiert. Zum Feindbild wird vielleicht ein Computerspiel, was die, die so viel davon reden, noch nie gesehen haben. Die Empfangsdame im Hauptsitz von Heckler & Koch hat mehr Menschen pro Tag auf dem Gewissen!

Hätte man die 132 Opfer im Verkehr verloren, würde das die Unfallstatistik warscheinlich nicht eimal beeinflussen. Würde ein betrunkener LKW Fahrer in einen Ausflugsbus einer Schulklasse fahren, dann würde man weder Alkohol verbieten, noch allen LKW Fahrern den Krieg erklären.

Selbstgespräch

Das folgende Gespräch sollte ähnlich wie eine Schift des Hitlers mit verstellter Gedankenstimme gelesen werden. Ich empfehle Max Uthoff und Claus von Wagner.

„Wir sind im KRIEG!“                         (Stimme von Claus von Wagner)

Nicht schlecht. Mit dem denn?          (Stimme von Max Uthoff)

„Na mit den Arabern!“

Wie jetzt, mit allen?

„Naja, fast alle. Die Moslems halt. Also der IS mein ich.“

Aha, und was machen wir da nu am besten?

„Na Bomben drauf werfen. … Auf keinen Fall Bodentruppen!“

Also abertausende Menschen dafür bestrafen, dass einzelne Menschen ein Verbrechen begangen haben? Mal ganz unabhängig davon, dass der betreffende Feind eh schon seit Jahren die Höchststrafe lebt, und die Nummer mit den Bomben mehr oder weniger gewöhnt ist, klingt das doch etwas übertrieben, oder?

„Nö, garnicht. Ich hab Angst vor denen!“

Und du meinst das hilft …. , dieses mal? Irgendwer wirft eigentlich immer irgendwelche Bomben auf die. Das drückt vielleicht etwas aufs Gemüt auf Dauer. Also gesetzt den Fall, dass du welche am Leben lassen willst, könnte es schon sein, dass die danach tatsächlich einfach nur noch angepisster sind.

„Das sehe ich anders. Bomben deradikalisieren ungemein, wenn es denn die richtige Bombe ist.“

Oh, Humor! Ist das Ausdruck deiner Angst?

„Ja, vielleicht!“

So schlimm?

„Ja!“

Aber du traust dich als Fußgänger über die Straße?

„Wieso? Was hat das denn damit zu tun?“

Ja ich mein nur. Nicht dass ich Fakten dies bezüglich kenne, aber ich schätze mal, dass das Risiko als Fußgänger zu verunglücken, statistisch eher ins Gewicht fällt, als der Tot durch ein Terrorattentat. Und da sind wir noch nicht beim Auto fahren.

„Ja, aber damit müssen wir ja leben. Da kommen wir doch nicht drum rum.“

Wir müssen mit 250 km/h über die Autobahn fahren? Ich denke nicht, dass wir das so dringend müssen! Aber selbst wenn auf deutschen Autobahnen ein sinnvolles Tempolimit eingeführt wird, und diese Organspendemaschienen endlich reglementiert werden, von denen man bei jeder längeren Autobahnfahrt mindestens einen halb tod am Seitenstreifen liegen sieht, wirst du eher im Verkehr, als durch Terror sterben.

Wir lehnen ein Tempolimit tapfer ab, aber um Terror zu vermeiden, lassen wir uns gern überwachen und schlagen wild um uns?

Mal ganz unabhängig von dem Risiko ist es doch so, dass du täglich viele Tode einfach hin nimmst. Verkehrsopfer, Gewaltopfer, Hungeropfer, Unwetteropfer, Opfer, die der Gier einzelner zum Opfer fallen, etc.  An vielen Zahlen könnte man tatsächlich was drehen, wenn man sich damit beschäftigen würde. Ist es nicht ein bisschen heuchlerisch, gerade diesem Vorfall sofort, und in aller Härte Taten folgen zu lassen?

„Ich mag dich nicht!“

Ich mag dich auch nicht!

So wie ich das verstehe, sind anscheinend 132 Tote die Rechtfertigung dafür, einer chronischen Kriesen Region mitten im Krieg den Krieg zu erklären. Doppelt hält ebend besser. Das ist wie, wenn man einen unschuldig Verurteilten wegen seines Fluchtversuchs gleich nochmal Lebenslänglich gibt. Oder wie, wenn man den Löwen einschläfert, weil er den Zoowärter gegessen hat. Macht man halt so, und klingt auch in beiden Fällen erst einmal recht. Aus sicht des Löwen allerdings ist das eher Unrecht.

Und das Volk schreit „Ja! Lasst uns endlich den Sack zu machen. 132 Opfer sind nun wirklich zu viel. Das können wir nicht dulden! Der Araber muss endlich weg!“

Ja natürlich ist das beschissen, Ich finde es auch nicht schön. Aber tut nicht so, als wäre das der Weltuntergang. Das ist blanker Hohn! In den betreffenden Ländern haben die Leute nur noch eins. Das Internet. Und da sehen die jetzt, dass ihr wegen 132 Opfern von irgendwelchen selbsternannen Amateur-Hand-Gottes-Idioten Menschen den Krieg erklärt, die nichts haben, die schon immer Krieg machen, und die täglich Tote begraben, seit Jahren. In manchen Ländern seit Jahrzehnten.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag es einfach nicht, wenn man mich verarschen will. Einen schlechten Anschlag von ner Horde mittelloser Idioten kann man mir nicht als Kriegserklärung verkaufen. Schon gar nicht vor diesem Hintergrund. Der Krieg läuft schon ewig, und erklärt haben ihn nicht die Terroristen. Außerdem sind es ja mittlerweile ne ganze Reihe Kriege, die mit dem Thema IS im Zusammenhang stehen.

Wäre diese Gefahr, die so gern dazu benutzt wird, unsere Rechte zu unserem eigenen Schutz zu beschneide, wirklich so real, dann …

… ja dann gäbe es schon lange keine Kriesengebiete mehr. Sowas regelt man im Ernstfall mit einer Wasserstoffbombe, wenn man denn eine hat. Und das funktioniert bekanntlich auch zimlich gut. Meistens reicht sogar eine. Denkt mal drüber nach.

Das betreffende Feindbild

Auch ich zorne auf tuchtragende, langbärtige Ausländer terroristischer Abstammung!

#BesoffenBeiWordpress

Ohne Worte

Was hier geschrieben,

mir die Tränen in die Augen hat getrieben!

Der Industrie billige  Nutte hat gesprochen.

Ich hab mich sofort  in einen Eimer erbrochen.

..

Der Datenschutz darf „nicht die Oberhand gewinnen“.

Mir deucht, die Frau fängt an zu spinnen.

Europa darf sich „die Verwendung von Big Data“ nicht selbst zerstören.

Durch einen „falschen rechtlichen Rahmen“ könnten wir Google und Facebook empören.


 

…. Dafür gibts Applaus von Onkel KIM!

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Bild von Baby mit großen Augen … Noch ein Bild von Baby mit noch größeren Augen … Jetzt noch die leicht bekleidete, zwanzig jährige 40kg Mama mit rosa Höschen und weißem Top …. Und jetzt , ja …  Wer hätte das gedacht? Es geht um Bio Kartoffeln!

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„Sehen Sie heute. Til Schweiger versucht betrunken, einen Hamburger vom Boden seiner Wohnung zu futtern.  Dabei setzt er sich Fragen von seiner Tochter über seine sexuellen Vorlieben aus. Ein Fest für die Sinne!

Im Anschluss sehen Sie sein neues  Format „Til Deathmatch“.  Politische Diskussionen im Stil der 70ger. Zigarre, Vodka und für die starke Meinung, ein Stuhlbein.“

… ZAPP …

„Gleich im Anschluss sehen Sie die neue Trenddoku: Phishing mit Ether Netz. Was ist dran? Und wo sind die dicken Fische?“  ²

… ZAPP …

„Nachrichten: Aus einer aktuelle Pressemeldung geht hervor, die CSU spiele mit dem Gedanken eines bundesweiten Ausländerverbots.“

… ZAPP …

„Wieder Nachrichten: CSU Cheff und Hobbyaußenminister, Horst Seehofer, spricht über seinen geheimen Plan, gemeinsam mit Schottland, Ungarn und Teilen Spaniens einen seriösen Terrorstaat zu etablieren. Wo? Natürlich bei Günther Jauch!“

Safer Wurst – Tutorial

Einleitung

Viele reden davon, aber keiner weiß so genau, wie es geht. Letztlich verzweifeln viele einfach daran. Viele würden gerne jemanden fragen, sind aber zu schüchtern. Manche haben einfach Angst, ausgelacht zu werden. Manche haben Angst, sich dabei zu verletzen. Manche lassen das lieber den Arzt machen. Es ist ein kompliziertes Thema, und wir sollten dieses endlich einmal ausdiskutieren.

Ja! Es geht um Kondome und die Frage, wie man diese am besten über den Schinken stülpt. Wie ihr wahrscheinlich schon ahnt, ist die Antwort bedeutend komplexer, als die Frage danach vermuten lässt.

Durch reinen Zufall kam ich zu der äußerst amüsanten Information aus erster Hand, dass es tatsächlich Menschen gibt, die in einer Apotheke anrufen, um Auskunft über die Benutzung von Kondomen zu erhalten. Ich finde, es gibt mindestens zwei Gründe, das lieber nicht zu tun. Apotheker und dazugehörige Angestellte sind meist weiblich und haben einfachen Zugriff auf Betäubungsmittel. Das muss nichts heißen, aber es könnte. Überlegt es euch gut!

Um den Menschen eine echte Alternative bieten zu können, habe ich beschlossen dieses Safer – Schniedel – Tutorial zu verfassen. Und ja, es wird tatsächlich noch lustiger.

Warum?

Doch zunächst einmal sollten wir uns mit der Notwendigkeit  von Kondomen beschäftigen. Kondome riechen schlecht, schmecken gruselig und sind so sexuell wie Autoreifen. Wieso sollte ich sie überhaupt benutzen?  Wenn man das die Menschen auf der Straße fragt, bekommt man folgende antworten:

  • Ich habe Angst vor AIDS.
  • Ich habe Angst vor Kindern.
  • Ich habe Angst vor Blut.
  • Ich habe ungern Kacke an der Spitze.
  • Frauen sind ekelig!
  • Ich sammle Sperma, und irgendwie muss ich es ja einfangen.
  • Die Frau meint, es wäre eine gute Idee.
  • Ich hinterlasse ungern DNA am Tatort.

Vorbereitung:

Da wir nun wissen, dass wir unter Umständen nicht um den Schwertschoner herum kommen, beginnen wir nun mit der Vorbereitung. Wir beginnen damit, das Kondom aus seiner Verpackung zu nehmen. Dazu reißen wir das Päckchen vorsichtig so auf, dass wir das durch die Verpackung gut fühlbare Quasimedikament nicht verletzt. Als erstes fällt auf, dass das Ding nass ist. Das sind Weichmacher, die bei der Herstellung und Lagerung von Kondomen leider unabdingbar sind.

Nun sind Weichmacher sicher das Letzte, was ein Mann beim Vollzug gebrauchen kann. Darum müssen wir die Kondome unbedingt vor dem Akt gut trocknen.  Wir rollen es also zunächst auf die volle Länge aus, und trocknen es innen und außen grob mit einem Taschentuch. Danach hängen wir es am besten für einige Stunden auf eine Wäscheleine. Es lohnt sich, gleich mehrere Kondome zu trocknen, so spaart man Zeit. Alternativ kann man auch den Wäschetrockner benutzen.

Durchführung

Nachdem das Kondom nun einige Stunden auf der Wäscheleine hing und sich trocken anfühlt, kann es eigentlich auch schon losgehen. Kondome, die man zusätzlich für später getrocknet hat, sollte man in einem feuchten Keller offen Lagern und zügig verbrauchen, da ihnen jetzt die Weichmacher zur optimalen Lagerung fehlen.

Eines der Exemplare nehmen wir uns nun zur Hand. Wir würgen vorsichtig das trockene, ausgerollte Kondom über den schlaffen Schinken. Wichtig dabei ist tatsächlich,  dass wir das im sogenannten nicht erigierten Zustand machen. Wir ziehen zunächst den unteren Gummi bis zum Bauch, dabei werden wir feststellen, dass die Luft im Kondom nicht entweichen kann, und sich so etwas wie ein Ballon vor dem Schinken bildet. DIe unnötige Luft lasst Ihr am besten ab, indem ihr ein kleines Loch in die Spitze des Kondoms stecht.  Danach können wir ohne Probleme das Kondom in ganzer Länge über den schlaffen Schinken krempeln.

Nun kann es eigentlich auch schon los gehen. Wenn nun der Schinken schwillt, beispielsweise in Gegenwart einer Frau, kann er sich frei entfalten und das hoch gekrempelte Restkondommaterial einfach nach ziehen.

Fazit

Am Anfang scheint die Benutzung eines Kondoms sehr kompliziert, aber mit etwas Übung geht das schnell von der Hand. Es bietet sich durchaus an, das Loch vor der Trocknungsphase zu stechen. Ich wollte es nur so erklären, dass die Zusammenhänge auch wirklich klar rüber kommen.